So viel lecker auf einem Teller

Ich finde es immer wieder spannend herauszufinden, wie so normale Sachen wie z.B. Ketchup oder Senf tatsächlich hergestellt werden. Da ich eine großzügige Tomatenernte hatte dieses Jahr habe ich mich auch mal an die Ketchup Herstellung gewagt. Und naja, viel Zeit damit verbracht. Das Schnippeln ist ja gar nicht mal das Thema, sondern das kochen lassen, bis der Ketchup die richtige Konsistenz hat. Das dauerte echt STUNDEN. Trotzdem habe ich mich nicht abhalten lassen gleich drei Mal Ketchup zu kochen. Naja, nachdem im ersten Anlauf nicht einmal ein volles Gläschen rausgekommen ist war das auch nötig, denn der Ketchup aus Eigenproduktion schmeckt wahnsinnig gut. Natürlich liegt das auch daran, dass man die absolute Macht darüber hat – was man da alles mit reinmischt. Wieviel Zucker, wieviel Essig, welche Gewürze…. beim letzten Kocheinsatz habe ich erst Tomatenketchup-Rohmasse gekocht und dann drei verschiedene Gläser angesetzt Indische Gewürzmischung, Chilie und nach dem Original-Rezept.

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Und wozu passt Ketchup jetzt am Besten? Natürlich zu selbstgemachten Pommes! Und was gehört zu einem anständigen Essen noch? Der Tomatensalat aus den roten Wildtomätchen und ein bisschen Zucchinipfannen-Matsche. Die einzige Schande auf dem Teller ist das aufgetaute und frittierte Cordon Bleu. Dafür schäme ich mich auch ein bisschen… Zum Glück hat genügend Ketchup auch das noch retten können.

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3 Antworten auf So viel lecker auf einem Teller

  1. Marianne sagt:

    Wünsche weiterhin viel Spaß beim Experimentieren, sieht alles sehr einladend aus!

  2. Helmut sagt:

    Da steckt viel Herzblut in deinem Umgang mit Garten, Früchten und deren Zubereitung! Unbedingt weiter so, auch wenn mal das eine oder andere Früchtchen nicht so die Erwartung erfüllt.

  3. Helmut sagt:

    Ach ja, auf dem Foto handelt es sich um eine einzige Feldsalat-Pflanze. Keine Ausnahme, denn fast alle Pflanzen sind dieses Jahr so groß. Mag wohl an der zunehmenden Klimaerwärmung liegen?!

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