Aronia – wie wunderbar

Welch ein Glück dass ich in einem Gärtnerkurs vor zwei Jahren auf diesen Strauch aufmerksam wurde, denn in diesem Jahr hatte ich meine erste Ernte und ich komme immer wieder ins Schwärmen, wenn ich an die lecker Marmelade denke…

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Aronia ist bei uns im “Süden” ja eher unbekannt – zumindest kannte keiner meiner Arbeitskollegen die Pflanze. Ich habe aber bei meiner Recherche von ganz vielen Aronia-Erntefesten gelesen, die vorallem in den neuen Bundesländern schon jahrzehntelange Tradition sind. Zum Glück gibt es diese Feste, denn daran hab ich mich bei meiner eigenen Ernte gut orientieren können und hab von hier aus überschwänglich mitgefeiert.

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Meine erste Aronia Ernte hat mir nicht ganz ein halbes Kilo Früchte eingebracht. Mein Aronia-Rezeptbuch hat zwar ganz viele Vorschläge gemacht, am Ende habe ich mich aber entschlossen “nur” Marmelade aus den Früchten zu kochen – gestreckt oder besser “versüßt” mit Him- und Holunderbeeren. Pur und roh sind Aronias eher etwas für den herben Geschmack und werden von meinen Kindern nur aus Mangels an Alternativen vom Strauch genascht ;) Als Marmelade mit der süßen Mischung schmecken die Apfelbeeren uns allen! Und da es “nur” 4 Gläser wurden und die nächste Ernte ja ein Jährchen dauern wird, sind die auch alle NUR für uns ;)
Wer probieren möchte muss schon zum Frühstück vorbeikommen *g*. Hmmmm lecker…

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Kürbis Ernte

Da hatte ich mich im Juli noch gefragt wo die Butternüsse bleiben und jetzt sind sie schon fast alle aufgegessen. Tatsächlich hat der regelmäßige Rückschnitt Wunder bewirkt. Kaum hatte ich die Triebe auf max. einen Meter gekürzt sind zig Blüten aufgegangen. Die Pflanze hat immer wieder Seitentriebe nachproduziert und sehr viele Früchte angesetzt. Ein regelrechtes Blüh- Wucherwunder. Am Ende konnte ich dann 6 Butternuss-Kürbisse ernten die allesamt sehr sehr lecker waren.

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Der Hokkaido Kürbis, der anfangs die Nase vorne hatte im Rennen, hat nur einen einzigen Kürbis durchbekommen. Danach war die Pflanze so Mehltau geplagt, dass ich sie vorzeitig – schon im September – weggemacht habe. Der eine einzige Kürbis hat aber auch so gut geschmeckt, dass ich mal nachsichtig sein will.

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Fazit: Kürbis ist pflegeleicht braucht allerdings wirklich schon viel Platz. Hat sich der Mehltau erst einmal breit gemacht, hat die Pflanze kaum mehr Kraft für die Früchte. Da der Kürbis auch schön ranken kann, könnte ich mir nächstes Jahr auch vorstellen, ihm ein hübsches Rankgerüst zu widmen.
Da die ganze Familie Kürbis mag, er in der Küche vielseitig verarbeitbar ist und noch dazu lange lagerfähig ist (sogar als Deko) ist Kürbis für uns das ideale Gemüse. Deswegen steht Kürbis (Butternut UND Hokkaido) gemeinsam mit Kartoffeln ganz oben auf meiner Pflanzliste für nächstes Jahr.

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Kartoffelernte – das Große Finale

Letzte Woche haben mein Sohn und ich die restlichen Kartoffeln ausgebuddelt. Zum Einen war unser Kartoffelvorrat leer und zum anderen wollte ich das Beet langsam für den Feldsalat vorbereiten.

Eine Kartoffelpflanze war auch gefault. Angeblich macht das zwar den Kartoffeln nichts aus, aber leider hat diese Pflanze keinen Ertrag abgeworfen! Alle Kartoffeln waren matschig. So, dass sie in der Hand zerlaufen sind, wenn man sie aus der Erde genommen hat. Sehr sehr schade! Gut nur, dass ich in Summe 6 Pflanzen draußen hatte. Die 5 im Hochbeet (bis auf den einen Ausfall) haben sich da auch sehr wohlgefühlt und wunderbare, große Kartoffeln gemacht. Bis auf drei Mini-Ausanehmen sind alle Kartoffeln etwa Faust groß! Der Ertrag der Pflanzen im Hochbeet war auch sehr gut (im Vergleich zu der einen Topf, das Muster von der ersten Ernte ist also gleich geblieben): 6,628 kg! Bei 6 Pflanzen und darunter einem total Ausfall!!

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Das ist über die Hälfte unseres typsichen Jahres-Kartoffelverbrauchs. Der ist tatsächlich so niedrig, weil wir aufgrund von Kantine nur am Wochenende selbst kochen. Und da man nicht immer kocht, sondern auch mal irgendwo zu Besuch ist oder Essen geht und wir nicht immer Kartoffeln essen wollen und wenn nicht immer frische Kartoffeln verarbeiten, sondern auch mal fertige Pommes kaufen, ist unser Bedarf an frischen Kartoffeln tatsächlich sehr gering. Ich nehme aber an, dass ein Vorrat an leckeren Kartoffeln aus Eigenproduktion dazu führen wird, dass wir zumindest temporär deutlich mehr Kartoffeln frisch verzehren werden… z.B. mit Kräuterquark oder mit Sahne Heringen oder….. *HUNGER*

Fazit: Kartoffeln sind unglaublich pflegeleicht. Wenig gießen, kein Dünger, nur ein-zweimal Anhäufeln – fertig. Die Ernte ist dann ein richtiges Abenteuer und sehr aufregend, weil man ja nicht weiß, was einen da unter der Erde erwartet. Uns haben sehr viele Kartoffeln und sehr sehr viele Tiere erwartet. Der angehäufelte Rasenschnitt + Kompost war komplett zersetzt und entsprechend voll von Tausendfüßlern, Würmern, Spinnen und Asseln. Ist ja an sich super! Die tolle Erde mit den ganzen Viehchern habe ich direkt auf den Kompost gepackt, damit die da gleich mal weitermachen können. Aber wenn man in der Erde wühlt – selbst mit Handschuhen – und sein Abendessen da rausholen will, ist das schon so ein komisches Gefühl. Zwischen Freude und Ekel *gg*.
Also – im nächsten Jahr baue ich wieder Kartoffeln an!

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Meine Kugel-Trompetenbäume

Stück für Stück nähert sich mein Garten dem ursprünglichen Pflanzplan an. Ein wichtiges Element der frühen Ausbaustufe war für mich immer die Einfahrt. In unserem Sommer(??)-Urlaub sind wir nun ein wichtiges Thema angegangen: die Kugel-Trompetenbäume für unsere Mini-Allee!

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Das Konzept: Zwei Kugeltrompetenbäume in der Vertikalen, greifen das Kugelige der darunter im Schatten liegenden Hortensien auf – ebenso wie deren Blattform. In der Nächsten Stufe werden die runden Elemente in diesem Bereich (Kugelbaum, Kugelform der Hortensien(-blüten), Zierlauchblüten) um Rosen und vorallem deren halbrunde Anpflanzung ergänzt. Dazwischen brechen die Stämme der Kugeltrompetenbäume, die Stiele des Zierlauchs und die sehr gerade wachsende Gräser die Kugelform in starkem Kontrast auf. So der langfrist Plan. Umgesetzt sind Hortensien, Zierlauch und seit letzter Woche: Kugel-Trompetenbäume!

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Da der Boden bei der Einfahrt durch den Kranstellplatz start verdichtet war, hat mein Mann schon zeimlich schwer schuften müssen, um zu gutem Boden durchdringen zu können und ein ausreichend großes Pflanzloch zu buddeln. Die Mühen haben sich aber meiner Meinung nach absolut gelohnt (naja, ich hab ja gut reden…). Im Herbst geht es dann mit den Rosen weiter…

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Eine Einladung zum Eintreten oder Schnuppern

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Unser Hauseingang hat mich lange noch etwas kühl und steinig begrüßt. Eine geschmückte Laterne hat dann zunächst einmal für Abhilfe gesorgt und auch unser *Bert begrüßt uns fröhlich. Aber bei all der grün-bunten Pracht im Garten, war mir der Hauseingang noch zu fad. Ein erster Schritt ist jetzt getan. Den Beistelltisch habe ich jetzt mal munter dekoriert und mit Salbei, Rose, Nelken und Ballonblume voll gestellt. Dazwischen noch ein bisschen “Kruscht” und fertig ist der erste Versuch den Hauseingang einladend zu gestalten.
Beim heutigen Rückschnitt meines immergrünen Bodendeckers viel dann soviel Grüngut an, dass ich der Versuchung nicht wiederstehen konnte einfach mal einen Kranz daraus zu binden. Noch ein paar Blumen rein – fertig. Hätte ich schon früher gewusst, dass er auf er Laterne landen wird, hätte ich vllt. den Durchmesser noch angepasst und leider leider, wird der Kranz auch nicht lange frisch bleiben. Aber jetzt fühle ich mich schon ein bisschen Land Lust.

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Mal sehen wir mein Arrangement noch wachsen wird in den nächsten Jahren…

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Meine erste Kartoffelernte

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Am Anfang des Jahres hatte ich noch keine Ahnung vom Anbau und der Ernte von Kartoffeln. Aber dann hatte mir der Nachbar ein paar Saatkartoffeln geschenkt und ich wurde somit zum Kartoffel-Kleinbauer. Als erstes lernt man dann ja Dank Internet das “Anhäufeln”. Gut. In der Theorie ist das Anhäufeln von Erde ja kein Problem. In der Praxis aber schon, wenn man das beim Einbuddeln der Kartoffeln nicht berücksichtigt hat. Dann stellt sich die Frage, wie viel Erde in so einen Topf passt, ohne dass Regen und Gießen alle Erde wegspülen. Auch im Hochbeet wurde das kniffliger, hatte ich doch die 5 eingebuddelten Kartoffeln extra mit einem kleinen Hügelchen markiert…
Naja, trotz der architektonischen Herausforderungen habe ich die Kartoffelpflanzen bis jetzt ganz gut durchgebracht. Nachdem aber Andi gestern im Beet eine Kartoffel an der Oberfläche durchlugen sah und auch der Nachbar schon mit der Ernte begonnen hatte konnte ich meine Neugier nicht mehr zügeln! Ich geb es ja zu, ich bin leider noch ein ungeduldiger Gärtner. Jedenfalls haben wir geerntet. Die eine Kartoffel im Topf (helle Kartoffeln – ich hab keine Ahnung, wie die Sorte heißt *peinlich*) und eine testweise aus dem Hochbeet (rote Kartoffel – dito). Ich weiß jetzt nicht, ob die Ernte schlecht – mittel – hoch war, aber mein Ziel – den eingesetzten Betrag zu verdoppel (also aus einer Kartoffel min. 2 zu machen ;) ist weit übertragen.
Nur für die Statistik:
Helle Kartoffeln im Topf: 626g
Rote Kartoffeln aus Hochbeet: 1202g

Heute gab es dann auch schon das erste Testgericht, passender weise kombiniert mit der zweiten Fuhre gelber Zucchini. Und es war sehr lecker ;)

Fazit: Ich habe die Kartoffeln als sehr pflegeleicht empfunden. Das zweimalige Anhäufeln war vom Aufwand her eher gering (trotz Architektur Fehlplanung ;). Kein Dünger, kein Ausdünnen, kein sonst was. Nur hin und wieder Schnecken bekämpfen :( Das Ergebnis sieht man halt erst ganz am Ende; man kann nicht wie bei einem Kürbis der Frucht beim wachsen zu sehen. Das wäre mein einziger Minuspunkt. Ansonsten Daumen hoch für Kartoffeln im nächsten Jahr!

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Lila/ rosa/ pink/ violett

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Wo bleiben denn die Butternüsse?

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Zwei Kürbispflanzen habe ich in meinen Garten gepflanzt. Den Hokkaido am Fass durftet ihr schon bewundert. Diese Pflanze (die mir ein Tauschgeschäft eingebracht hat) hat bereits ein paar kleine Kürbisse angesetzt. Ein etwa Tischtennisball großer Kürbis ist jetzt aber abgefault, was mich doch sehr gewundert hat, weil gerade der keinen Bodenkontakt hatte. Unter alle andere Kürbiszöglinge habe ich jetzt ordentlich Stroh gepackt. Gefühlt kann man jetzt auch dem größten Exemplar täglich beim wachsen zugucken. Der Kürbis wächst wirklich schön und kontrolliert um das Fass herum und macht auch mit seinen vielen Blüten als Zierpflanze große Freude.

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So und jetzt rechnen wir mit dem Butternut ab. Zwei Früchte bisher – beide abgefault. Blüten kaum zu sehen. Dafür macht mir der Kürbis, der gerade in alle Richtungen Seitentriebe auswächst, meinen Rhododendron platt. Eine Randnotiz in meinem Gartenbuch hat mich jetzt zur Schere greifen lassen: “Seitentriebe bei 60-100cm einkürzen, damit nicht zu viel Blattmasse entsteht”. Super. Schaun mir mal, ob mein Harakiri was einbringt…

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Gelb – Orange – Rot

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Blau

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