Meine erste Kartoffelernte

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Am Anfang des Jahres hatte ich noch keine Ahnung vom Anbau und der Ernte von Kartoffeln. Aber dann hatte mir der Nachbar ein paar Saatkartoffeln geschenkt und ich wurde somit zum Kartoffel-Kleinbauer. Als erstes lernt man dann ja Dank Internet das “Anhäufeln”. Gut. In der Theorie ist das Anhäufeln von Erde ja kein Problem. In der Praxis aber schon, wenn man das beim Einbuddeln der Kartoffeln nicht berücksichtigt hat. Dann stellt sich die Frage, wie viel Erde in so einen Topf passt, ohne dass Regen und Gießen alle Erde wegspülen. Auch im Hochbeet wurde das kniffliger, hatte ich doch die 5 eingebuddelten Kartoffeln extra mit einem kleinen Hügelchen markiert…
Naja, trotz der architektonischen Herausforderungen habe ich die Kartoffelpflanzen bis jetzt ganz gut durchgebracht. Nachdem aber Andi gestern im Beet eine Kartoffel an der Oberfläche durchlugen sah und auch der Nachbar schon mit der Ernte begonnen hatte konnte ich meine Neugier nicht mehr zügeln! Ich geb es ja zu, ich bin leider noch ein ungeduldiger Gärtner. Jedenfalls haben wir geerntet. Die eine Kartoffel im Topf (helle Kartoffeln – ich hab keine Ahnung, wie die Sorte heißt *peinlich*) und eine testweise aus dem Hochbeet (rote Kartoffel – dito). Ich weiß jetzt nicht, ob die Ernte schlecht – mittel – hoch war, aber mein Ziel – den eingesetzten Betrag zu verdoppel (also aus einer Kartoffel min. 2 zu machen ;) ist weit übertragen.
Nur für die Statistik:
Helle Kartoffeln im Topf: 626g
Rote Kartoffeln aus Hochbeet: 1202g

Heute gab es dann auch schon das erste Testgericht, passender weise kombiniert mit der zweiten Fuhre gelber Zucchini. Und es war sehr lecker ;)

Fazit: Ich habe die Kartoffeln als sehr pflegeleicht empfunden. Das zweimalige Anhäufeln war vom Aufwand her eher gering (trotz Architektur Fehlplanung ;). Kein Dünger, kein Ausdünnen, kein sonst was. Nur hin und wieder Schnecken bekämpfen :( Das Ergebnis sieht man halt erst ganz am Ende; man kann nicht wie bei einem Kürbis der Frucht beim wachsen zu sehen. Das wäre mein einziger Minuspunkt. Ansonsten Daumen hoch für Kartoffeln im nächsten Jahr!

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3 Antworten auf Meine erste Kartoffelernte

  1. Helmut sagt:

    Die Ernte kann sich sehen lassen! Aber deine Bescheidenheit in Ehren: Jeder Professionelle Kartoffel-Anbauer könnte “seinen Sack zu machen”, erntete er nur die in deiner Erwartung angegebene Menge.:-)

  2. Marianne sagt:

    Was du da an Kartoffelpflanzen noch stehen hast, verspricht mit Sicherheit eine weitere umfangreiche Ernte. Die rote Kartoffel hat ja eine tolle Farbe. Ist sie von innen auch so rot? Im Gegensatz zu dir, haha, weiß ich ja sogar wie jede einzelne meiner Kartoffeln heißt. Hatte allerdings versäumt das Entchen vorzustellen, es heißt “Erdpell“.

    • Alena sagt:

      Ja, zum Glück stehen da noch ein paar Pflanzen, denn wir haben schon alles aufgefuttert *jamm*. Als Pellkartoffeln, Kartoffelgratin und Kartoffelpuffer – in jedem Gericht hat die Konsistenz der Kartoffel super gepasst und auch den Kindern hats geschmeckt. Mich als Neugärtner macht das immer noch oz stolz, dass das ais meinem Garten gewachsen ist *ich habe Kartoffeln gemacht!*.

      Die rote Kartoffel hat innen die “normale” Farbe. Nur die Schale ist so schön rot. Fast zu schade zu schälen.

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