Kartoffelernte – das Große Finale

Letzte Woche haben mein Sohn und ich die restlichen Kartoffeln ausgebuddelt. Zum Einen war unser Kartoffelvorrat leer und zum anderen wollte ich das Beet langsam für den Feldsalat vorbereiten.

Eine Kartoffelpflanze war auch gefault. Angeblich macht das zwar den Kartoffeln nichts aus, aber leider hat diese Pflanze keinen Ertrag abgeworfen! Alle Kartoffeln waren matschig. So, dass sie in der Hand zerlaufen sind, wenn man sie aus der Erde genommen hat. Sehr sehr schade! Gut nur, dass ich in Summe 6 Pflanzen draußen hatte. Die 5 im Hochbeet (bis auf den einen Ausfall) haben sich da auch sehr wohlgefühlt und wunderbare, große Kartoffeln gemacht. Bis auf drei Mini-Ausanehmen sind alle Kartoffeln etwa Faust groß! Der Ertrag der Pflanzen im Hochbeet war auch sehr gut (im Vergleich zu der einen Topf, das Muster von der ersten Ernte ist also gleich geblieben): 6,628 kg! Bei 6 Pflanzen und darunter einem total Ausfall!!

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Das ist über die Hälfte unseres typsichen Jahres-Kartoffelverbrauchs. Der ist tatsächlich so niedrig, weil wir aufgrund von Kantine nur am Wochenende selbst kochen. Und da man nicht immer kocht, sondern auch mal irgendwo zu Besuch ist oder Essen geht und wir nicht immer Kartoffeln essen wollen und wenn nicht immer frische Kartoffeln verarbeiten, sondern auch mal fertige Pommes kaufen, ist unser Bedarf an frischen Kartoffeln tatsächlich sehr gering. Ich nehme aber an, dass ein Vorrat an leckeren Kartoffeln aus Eigenproduktion dazu führen wird, dass wir zumindest temporär deutlich mehr Kartoffeln frisch verzehren werden… z.B. mit Kräuterquark oder mit Sahne Heringen oder….. *HUNGER*

Fazit: Kartoffeln sind unglaublich pflegeleicht. Wenig gießen, kein Dünger, nur ein-zweimal Anhäufeln – fertig. Die Ernte ist dann ein richtiges Abenteuer und sehr aufregend, weil man ja nicht weiß, was einen da unter der Erde erwartet. Uns haben sehr viele Kartoffeln und sehr sehr viele Tiere erwartet. Der angehäufelte Rasenschnitt + Kompost war komplett zersetzt und entsprechend voll von Tausendfüßlern, Würmern, Spinnen und Asseln. Ist ja an sich super! Die tolle Erde mit den ganzen Viehchern habe ich direkt auf den Kompost gepackt, damit die da gleich mal weitermachen können. Aber wenn man in der Erde wühlt – selbst mit Handschuhen – und sein Abendessen da rausholen will, ist das schon so ein komisches Gefühl. Zwischen Freude und Ekel *gg*.
Also – im nächsten Jahr baue ich wieder Kartoffeln an!

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4 Antworten auf Kartoffelernte – das Große Finale

  1. Helmut sagt:

    Tolle Ausbeute! Die roten Kartoffeln sind ein echter Hinkucker.

  2. Conny sagt:

    Schön, dass es hier mal wieder was zu Lesen gibt. Sagmal was ist eigentlich aus den Weidenzweigen geworden?

    • donvanone sagt:

      Von denen sind so 60% angegangen, sieht man aber aktuell nicht wirklich, da die Prunkwinde alles überdeckt. Besonders die Rückseite wächst fantastisch und wandelt den Zaun dahinter gleich noch in einen Sichtschutz:

      tipi

  3. Conny sagt:

    Wow, das ist ja toll geworden! Hätte ich bei unserem Besuch nicht gedacht, dass aus den Winden noch was wird!

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